Samstag, 21. Juli 2012

Der Zweite


FlomiMa in Kopenhagen

 "Wenn die Leiden kommen, so kommen sie wie einzelne Späher nicht, nein, in Geschwadern"

(google translation can be found at the end of the german text and below every picture)

Ein (wieder) freudiges Hallo aus dem hohen Norden. Wie man an meiner Überschrift erkennen sollte, bin ich im Augenblick nicht alleine in Dänemark. Marlar verbringt die ersten drei Wochen mit mir in Kopenhagen, um mir die Eingewöhnungszeit zu erleichtern. Und ihr könnt mir glauben, ich bin mehr als glücklich darüber. Aber von Anfang an:

Am Freitag den 13. heiratete mein kleines Schwesterlein Ariane ihren Adam. Ich will jetzt nicht sagen, dass es an der Zeit war, aber es ist schön, dass es nun passiert ist. Nur an ihren neuen Nachnamen Davis muss ich mich erst gewöhnen.
Mein Schwesterlein und ich. Daneben Adam und links im Vordergrund mein Bruder Klaus (My sister and me. In addition, foreground left, Adam and my brother Klaus)
 Am Samstag den 14., nachdem wir fast alles gepackt hatten für die Fahrt nach Kopenhagen, machten wir uns erst mal auf zum Kloster Eberbach, um uns noch ein Konzert von Brenda anzuhören (wie immer hat sie sensationell gesungen). Dies war außerdem  die letzte Möglichkeit einen mehr oder weniger gemeinsamen Abend mit Chad und Brenda zu verbringen. Ich werde die beiden hier im hohen Norden sehr vermissen! 
Die beiden Goldigen (The two golden)
 Am Sonntag den 15. war es dann soweit. Die Reise nach Kopenhagen ging los. Unser erstes Ziel war erst mal ein kleines Hotel in der Nähe von Puttgarden. Da wir die Strecke nicht in einem fahren wollten, bot es sich an, vor der Überfahrt mit der Fähre einen Stopp zu machen.
Das Hotelzimmer war nicht sehr viel größer (The hotel room was not very much larger)
aber so muss man empfangen werden (But one must be received)
 Am Monatg den 16. nahmen wir dann die Fähre und nach ca. 1 ½ Stunden Autofahrt erreichten wir schließlich Kopenhagen. Und hier begann der Schrecken.

Die ersten vier Tage waren nämlich ein Albtraum und ohne Marlar wäre ich sicherlich verzweifelt. Wir kamen hier in meiner Wohnung an und was soll ich sagen, der Vermieter hatte nicht einen Finger gerührt. Die Wohnung war so dreckig, dass wir tatsächlich vier Tage am Stück putzen mussten. Ich will von mir nicht behaupten der ordentlichste Mensch zu sein, aber was hier abging, geht auf keine Kuhhaut. Marlar und ich gehen fest davon aus, dass hier in den letzten zehn Jahren nicht geputzt wurde. Nun haben wir es aber mehr oder weniger geschafft und die Wohnung ist bewohnbar.

Gestern haben wir dann auch mal tatsächlich einen kleinen Spaziergang durch Kopenhagen gemacht, verbunden mit unserem ersten Supermarkteinkauf (den allerersten Einkaufstag zähle ich nicht, da wir nur Putzmittel gekauft haben und einfach zu gefrustet waren).
Ein Teil des Parlaments, ganz in der Nähe meiner Wohnung (Part of the Parliament, very close to my apartment)
Wohl eine der berühmtesten Straßen in Kopenhagen: Nyhavn (Arguably one of the most famous streets in Copenhagen: Nyhavn)
Ein Fahrradparkplatz in der Nähe des Supermarkts (A bicycle parking in the vicinity of the supermarket)
Wie man an den Bildern erkennen kann, ist das Wetter auch hier eher durchwachsen und Marlar spricht schon davon, dass es sich nicht um artgerechte Haltung handelt. Sie hat nur noch nicht die passende Behörde gefunden, um sich zu beschweren. Ich finde ja, dass man es wie die Dänen einfach mit Humor nehmen muss.

Apropos Behörde, ich habe tatsächlich auch all meine Behördengänge erledigt. Es war eigentlich nur einer, da die Ausländerbehörde hier (International citizen service auf Dänisch :-) /www.icitizen.dk) unglaublich gut strukturiert ist. Erstens ist sie nicht besonders groß und zweitens haben sie extra für Ausländer alle wichtigen „Abteilungen“ in einen Raum gelegt (achja, freundlich sind sie auch noch:-)). Man hüpft also nur von Schreibtisch zu Schreibtisch und hat alle Gänge an einem Tag erledigt. Ich bin nun in Kopenhagen gemeldet, besitze eine Sozialversicherungsnummer, bin krankenversichert und habe meine Steuerkarte beantragt. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hatte alle notwendigen Papiere dabei.  

Nun muss ich aber leider zum Ende kommen. Heute ist Marlars und mein Hochzeitstag und wir wollen noch eine Bootstour machen und  für heute Abend ein schönes Restaurant finden.

Bis ganz bald alle miteinander, Euer

FlomiMa


FlomiMa in Copenhagen

 "When will the suffering, they come as single spies, no, in squadrons"

A (re) joyful Hello from the far north. As you should know about my title, I'm not alone right now in Denmark. Marlar spends the first three weeks with me in Copenhagen in order to facilitate my learning curve. And believe me, I am more than happy about it. But from the beginning:

On Friday the 13th married my little sister Ariane their Adam. I'm not saying that it was time, but it's nice that it's happening now. Only at their new last name Davis, I have to get used to.
 
On Saturday the 14th, after we had almost everything packed for the trip to Copenhagen, we made our first time at the monastery of Eberbach, for us to hear a concert by Brenda (as always she sang sensational). This was also the last chance a more or less shared the evening with Chad and Brenda spend. I will miss both here in the very far north!

 
On Sunday the 15th it was about time. The trip to Copenhagen went off. Our first goal only once was a small hotel near Puttgarden. Since we did not want to go the distance in one, it made sense to do before crossing the ferry a stop.
 
On the 16th Monatg We then took the ferry and after about 1 ½ hour drive we finally arrived at Copenhagen. And here began the nightmare.
The first four days were a nightmare and that is without Marlar I would certainly desperate. We came here in my home and what can I say, the landlord had not lifted a finger. The apartment was so dirty that we had to clean actually four days in a row. I will not say to me the neatest man to be, but here's what was going on beggars. Marlar and I strongly believe that this was not cleaned in the last ten years. Now we have done it but more or less, and the apartment is habitable.
Yesterday, we will sometimes actually made a little walk through Copenhagen, coupled with our first supermarket shopping (the very first day of shopping I do not count, because we have only bought cleaners and they were simply too frustrated).
As you can see from the pictures, the weather is also likely to grow by Marlar and speaks of it already, that it is not about welfare. It has not yet found the right agency to complain. I think yes, that one must take it simply as the Danes with humor.
Speaking of authority, I've actually done all of my paperwork. It was really only one, because the immigration office here (in Danish International citizen service :-) / www.icitizen.dk) is incredibly well structured. First, it is not particularly large, and secondly, they have an extra set for all major foreign "departments" in a room (oh yeah, they're friendly too :-)). So just to hop from desk to desk and has completed all courses in one day. I am now registered in Copenhagen, possess a social security number, health insurance and I've applied for my tax card. And believe it or not, I had all the necessary papers here.
  
Now I must unfortunately come to an end. Today is my wedding day and Marlars and we want to take a boat tour and find a nice restaurant for this evening.

 Very soon all together, your

 FlomiMa

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